Wir haben auch eine Finanz-Branche

Wie meine kleine, aber erlesene Stammleserschaft (hallo Florian) weiß, passiert auf meinen Blogs hin und wieder für Wochen nichts, und dann wieder beinahe täglich. Klar, die Muße und die Stimmungen ändern sich, und es gibt ja auch eine Reihe von Hobbys im Leben, die noch etwas wichiger sind als der BitVeganer-Blog.

Seltsam zum Beispiel, dass hier über Wochen ein Beitrag über Renzi ganz oben war, obwohl über diesen (wie vorausgesagt) schon länger keiner mehr spricht. Keine Lust verspüre ich allerdings, über den großen bösen orangefarbenen Mann zu schreiben, denn das tun ja zur Zeit alle. Die Chance, da noch etwas originelles beizutragen, tendiert gegen Null. Ich halte es hier wie an der Börse: wenn alle auf einen Zug aufspringen, ist es höchste Zeit, die Bremse zu ziehen, und damit sind wir beim Thema.

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Italienisches Wechselbad

Rom Caracalla-Thermen von SüdenZu den Dingen, die ich in den letzten Jahren über Schicksalstage gelernt habe, gehört, dass beim Eintreten desselben in der Regel nichts passiert.

So war es bei diversen entscheidenden Momenten, in denen irgendein EU-Land aber nun ganz bestimmt entweder den Euro zurück gibt oder gleich ganz aus der EU austritt, so war es bei diversen Schicksalstagen, an denen das Bankensystem zusammenbrechen würde. Ich habe mittlerweile den Eindruck, uns werden so viele Schicksalstage präsentiert, dass wir aufpassen müssen, dass wir rechtzeitig mitbekommen, wenn tatsächlich mal etwas kracht.

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Produkte von Stimmungen

Ein guter Freund, seines Zeichens stets um Harmonie mit sich und der Welt bemüht, was ja nichts schlechtes ist, dabei aber immer ein bisschen mehr dem stoischen Glauben an die Strohhalme des Guten verhaftet als auf lange Sicht gut ist, wies mich zum Wochenende auf eine optimistische Formulierung aus Spiegel Online hin, wie sie Susanne Beyer dort verfasst hat:

Politik geht uns an, eben weil wir sehen, dass es nicht die einzelne Figur ist, die alles bestimmt, auch nicht die paar Herrscher, sondern dass Herrscher Produkte von Stimmungen sind, die wir alle mit produzieren – erst recht in der Demokratie, und das ist das Gute an ihr.

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Algorithmen

Eigentlich hatte ich ganz ein anderes Thema. Aber die Kanzlerin, eine Wissenschaftlerin, soweit man das sagen kann, fordert Transparenz von Algorithmen.

Alles klar. Gehen wir mal auf die Wikipedia und schauen uns die Beschreibung des ursprünglichen PageRank-Algorithmus an. Hier mal in aller Kürze zusammengefasst: das ist der elementare Algorithmus, auf dem der Erfolg der Suchmaschine Google beruht – er ermöglicht es, die Bedeutung einer Internetseite zu berechnen, so dass in einer Ergebnisliste für eine Websuche wichtigere Fundstücke weiter oben angezeigt werden können als unwichtige. Ein nettes Wortspiel übrigens: page – die Seite, und Larry Page, der Schöpfer des Ganzen. Der Knabe hat schon Humor.

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Nuzzel

Da ich den sozialen Medien gegenüber gerade wieder etwas aufgeschlossener bin, habe ich die hiesige Blog-Sektion wieder eröffnet und habe hier von einem noch nicht ganz so bekannten Dienst zu berichten, den ich mal wieder für wert befinde, etwas genauer unter die Lupe genommen zu werden. Lange Sätze kann ich auf alle Fälle noch.

Nuzzel, der Dienst mit dem merkwürdigen Namen, hat es bei mir deshalb in die erste Reihe geschafft, weil er mir echten Mehrwert verschafft, und zwar beim Aggregieren von Nachrichten, die genau mich interessieren. Er macht Schluss mit der Notwendigkeit, verschiedene Nachrichtenseiten nach Interessantem zu scannen.

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